Von der Straße aufs Dach an die Wand

Polizei beobachtet und filmt von einem verzierten Dach in der Schulstraße rund um den Leopoldplatz die antikapitalistische Kiezdemonstration am 30.04.2018

Interviw – Ihr habt sie sicher alle schon mal gesehen: Kritische Botschaften, gut sichtbar als fette Buchstaben an den Weddinger Mietshäusern: «Wohnraum ist kein Ware», «Fuck Frontex!», «Hartz4 Essen Seele auf», «Still not loving Gentrification»…
Dankenderweise wurde der Redaktion für diese Ausgabe ein Interview mit den Künstler*innen hinter den zugigen Werken zugesandt, dass wir hier gerne für euch abdrucken. 

Wie fällt man da oben nicht runter?

Es ist eigentlich ziemlich einfach, wenn man bei allen fünf Sinnen ist. Sind ja alles größtenteils Flachdächer. Bei Schiefdächern oder schiefen Dachluken muss man ein Stück vorsichtiger sein, das ist nur vielleicht ein klein bisschen lebensmüde. Keine Sicherung! Denn beim «Rollen» selbst liegt man ja mit 4/5 des Körpergewichts auf dem Dach und 1/5 über der Dachkante. Da passiert nichts, du liegst sicher auf, guckst runter und atmest frische Dachluft. Continue reading „Von der Straße aufs Dach an die Wand“