Hertha-Fans retten Eckkneipen

Er ist noch zu retten! Der Kugelblitz uffn Wedding in der Liebenwalder Straße 46.


Sport–
 PLUMPE Interview mit der Aktion Hertha-Kneipe.

Warum hat die Aktion so gut eingeschlagen – was waren die Voraussetzungen dafür?

Dafür waren wahrscheinlich mehrere Faktoren ausschlaggebend. Zum einen war das Zusammengehörigkeitsgefühl zu Beginn der Pandemie sehr stark. Jeder kannte Leute, die durch die Entwicklungen arbeitslos oder zumindest in Kurzarbeit geschickt wurden. Viele Läden mussten schließen – darunter eben auch die Lieblings(Hertha)kneipe. Der Wille zu helfen war sehr groß. Grundsätzlich muss man sagen, dass viele Fußballfans eine ausgeprägte soziale Ader haben. Darüber hinaus haben wir mit unserer virtuellen Kneipe einen Nerv getroffen. Die Leute saßen ununterbrochen zu Hause, waren oftmals isoliert. Und am Wochenende hat der Stadionbesuch mit Freunden, das Bier in der Kneipe gefehlt. Durch unsere Aktion kamen wir trotzdem zusammen, haben bekannte Freundschaften gepflegt und neue geschlossen.
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Die Anfänge des proletarischen Sports

Die ehemaligen Hertha BSC Sportstätte «Plumpe» aus «Die Fussball-Woche» (1928)

Sport und Kultur Viele Sportstätten und Vereine haben eine lange Traditionen in Berliner Kiezen. Fussball als Massensport z.B. war und ist ein gesellschaftlicher Bereich, der weiterhin eine starke Anziehung auf viele Menschen hat. Kein Wunder also, dass auch politische Ideen im Sport auf verschiedene Art und Weise ihren Ausdruck fanden.

Mit der Entstehung der organisierten Arbeiter*innenbewegung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bildete sich auch eine proletarische Sportbewegung heraus. Die sogenannten Sozialistengesetzen (1879 – 1890) unter der Reichskanzlerschaft Otto von Bismarcks wirkten sich auf sozialdemokratisch gesinnte Sportler*innen aus, die aus dem bürgerlichen Deutschen Turnerbund (TB) oft ausgeschlossen wurden. Erst nach dem Fall der Sondergesetze konnten Sozialist*innen eigene Sportvereine und -bünde gründen, wie 1893 den Arbeiter-Turnbund (ATB) in Gera in Thüringen. Die staatliche Repression gegen die Arbeitersportbewegung, die als Gegenströmung zum Patriotismus betrachtet wurde, hielt weiter an. Dennoch bekamen proletarische Vereine immer mehr Zulauf durch klassenbewußte sportbegeisterte Arbeiter*innen. Continue reading „Die Anfänge des proletarischen Sports“

Hertha­-Fans vertei­digen Grundrechte – Interview mit der Fanhilfe Hertha BSC – Förderkreis Ostkurve e.V.

Themen– In Bayern ist es bereits installiert und schon längst weckt das «Polizeiaufgabengesetz», auch in Berlin die Begehrlichkeiten von Sicherheitsbehörden und Politiker*innen. Die drohende Gesetzesverschärfung wird Auswirkungen auf unser aller Alltag haben. In Fussballstadien ist dies bereits Realität. Im Kampf um Grundrechte helfen sich Fans daher gegenseitig. Die Fanhilfe Hertha BSC gab der Plumpe Redaktion ein kleines Interview.

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Boxen unter Palmen

Interview – Vor sechs Jahren wurde der Weddinger Sportverein Roter Stern Berlin e.V. gegründet. Mittlerweile zählt der Verein rund 300 aktive Mitglieder und bietet verschiedene Sportarten an. Wir sprachen mit dem Boxtrainer Ole Mark über das dreiwöchige Trainingslager und Solidaritätscamp, welches diesen Sommer zum ersten mal auf Cuba stattfand.

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