#17 – Ausgabe (03/2026)

Titelthema: Jugend im Wedding

Die gesamte Plumpe 17 als PDF

Die neue Plumpe findet Du in vielen Spätis, Cafés und Orten im Wedding, in den Plumpenbäumen an der Pankstraße, Schwedenstraße, am Martha-Ndumbe-Platz und dem Max-Josef-Metzger Platz. Außerdem kannst Du sie in der Roten Ella in der Buttmannstr. 1a abholen, die immer Freitags von 16-19 Uhr und Sonntags von 11-14 Uhr, sowie vielen weiteren Terminen geöffnet hat.

Bei Fragen oder Ideen kontaktiert uns unter: plumpe@systemli.org

Nach der Zwangsräumung

25 Jahre lebte Daniel im Wedding, bis er Anfang 2020 aus seiner Wohnung zwangsgeräumt wurde. Wir sind seitdem regelmäßig mit ihm in Kontakt. Hier berichten wir, wie sich sein Leben seitdem verändert hat.

Ein Bericht vom Mieter*innennetzwerk »Mietenwahnsinn Nord«

Seit der Zwangsräumung vor über zwei Jahren wohnt Daniel nun in einem 8.5qm großen Zimmer in einer Wohnungslosenunterkunft in Schöneberg. Zwischen Tür, Bett und Tisch gibt es nur einen schmalen Durchgang. Die Möbel sind in die Jahre gekommen, die Räume sind renovierungsbedürftig und werden nur selten vom Heimbetreiber gereinigt. Die Toilette, Dusche, Küche und Waschmaschine werden von allen Hausbewohner:innen geteilt. Internet gibt es nicht.

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Kampf um den Kiez auf dem Rücken der Ärmsten

In der Müllerstraße hat ein neuer Drogenkonsumraum eröffnet, um Todesfälle durch Überdosierung zu verhindern. Die anwohnenden Bürger*innen fühlen sich bedroht und protestieren dagegen, denn aus ihrer Sicht steht die soziale Einrichtung einer Aufwertung der Nachbar*innenschaft im Weg

Ein Bericht von Stanislav Kowalski

Der neue Drogenkonsumraum (DKR) im afrikanischen Viertel ist der zweite Konsumraum in Mitte. Seit 2004 gibt es bereits einen DKR in der Birkenstraße in Moabit. Mit Drogenkonsumräumen soll verhindert werden, dass der Drogenkonsum in der Öffentlichkeit stattfindet, Drogenkonsument*innen bekommen dort kostenlos sauberes Spritzbesteck, was die Möglichkeit von Infektionen mit Krankheiten wie HIV und Hepatitis C in deutlich reduziert. Der Drogenkonsum findet unter medizinischer Aufsicht statt. Durch ein direktes Eingreifen können Todesfälle durch Überdosierung verhindert werden.

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