Interview mit der PLUMPE Redaktion erschienen

Ende April erschien die dritte Ausgabe der Weddinger Lokalzeitung “Plumpe”. Seit gut einem Jahr berichtet eine kleine Redaktion von lokalen Aktivist*innen über Initiativen und Aktionen, erzählt aber auch Geschichten über die eigensinnigen Bewohner*innen des Stadtteils im Nord-Westen Berlins. Wir sprachen mit zwei Redakteur*innen über Gegenöffentlichkeit im Stadtteil und motivierende Momente beim Aufbau einer linken Stadtteilzeitung. (…) – Lower Class Magazine

Gegenöffentlichkeit geht auch offline – Die Weddinger Stadtteilzeitung „Plumpe“

Die Anfänge des proletarischen Sports

Die ehemaligen Hertha BSC Sportstätte «Plumpe» aus «Die Fussball-Woche» (1928)

Sport und Kultur Viele Sportstätten und Vereine haben eine lange Traditionen in Berliner Kiezen. Fussball als Massensport z.B. war und ist ein gesellschaftlicher Bereich, der weiterhin eine starke Anziehung auf viele Menschen hat. Kein Wunder also, dass auch politische Ideen im Sport auf verschiedene Art und Weise ihren Ausdruck fanden.

Mit der Entstehung der organisierten Arbeiter*innenbewegung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bildete sich auch eine proletarische Sportbewegung heraus. Die sogenannten Sozialistengesetzen (1879 – 1890) unter der Reichskanzlerschaft Otto von Bismarcks wirkten sich auf sozialdemokratisch gesinnte Sportler*innen aus, die aus dem bürgerlichen Deutschen Turnerbund (TB) oft ausgeschlossen wurden. Erst nach dem Fall der Sondergesetze konnten Sozialist*innen eigene Sportvereine und -bünde gründen, wie 1893 den Arbeiter-Turnbund (ATB) in Gera in Thüringen. Die staatliche Repression gegen die Arbeitersportbewegung, die als Gegenströmung zum Patriotismus betrachtet wurde, hielt weiter an. Dennoch bekamen proletarische Vereine immer mehr Zulauf durch klassenbewußte sportbegeisterte Arbeiter*innen. „Die Anfänge des proletarischen Sports“ weiterlesen

Mit Charme und Schere – Gespräch mit einem der letzten Kiezfriseurläden im Wedding

Themen– «Kiezfriseur» prangt auf dem Ladenschild vom Salon Yasemin in der Maxstraße 6. Teslime K. hat den Laden vor knapp 33 Jahren übernommen und wurde später unterstützt von ihrem Sohn Bünyamin K. Der Familienbetrieb ist mittlerweile eine Rarität. Beide sind Meister ihres Fachs und die Plumpe hat von ihnen, als Nachbar*innen, eine paar persönliche Eindrücke gesammelt:
„Mit Charme und Schere – Gespräch mit einem der letzten Kiezfriseurläden im Wedding“ weiterlesen